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Kribbeln im Bauch?

Wenn Obst und Gemüse Probleme machen!

Fruktobase Fruktoseintoleranz kurz FI oder auch Fruktosemalabsorption kurz FMA!

25 g Fruktose - ca. 250 ml Apfelsaft, sollte dir solch eine Menge Apfelsaft Probleme machen, solltest du dich bei deinem Arzt über einen FM/FI Test erkundigen!

Die Fruktosemalabsorption ist eine Stoffwechselstörung, bei der Fruktose (Fruchtzucker) vom Körper nicht in ausreichenden Mengen resorbiert werden kann. Dabei gelangt Fruktose vermehrt in den Dickdarm und wird dort von Darmbakterien zu kurzkettigen Fettsäuren, Kohlendioxid und Wasserstoff metabolisiert. (Fachwort für Stoffwechsel)

Bei etwa der Hälfte der betroffenen Patienten führt dies zu Darmkrämpfen, Blähungen und Durchfall. Patienten mit Fruktosemalabsorption zeigen nicht nur Symptome eines RDS-Reizdarmsyndrom, sondern häufig auch Zeichen der Depression, des Folsäuremangels oder eines Zinkmangels. Bei chronisch bestehender Fruktosemalabsorption kann es darüber hinaus zu bakterieller Fehlbesiedelung des Dünndarmes mit Zeichen der chronischen Immunstimulation kommen.

Chronische Immunstimulation

Zu den weiteren Folgeerkrankungen von Fruktosemalabsorption und Laktoseintoleranz zählt eine Fehlbesiedlung des Darmes. Der chronisch erhöhte Druck im Dickdarm führt dazu, dass die Ileozökalklappe (Verschluss zwischen Dick- und Dünndarm) undicht wird und ein Reflux in den Dünndarm stattfindet.

Dabei leistet die im Colon ascendens (aufsteigendes Colon siehe Grafik) vorherrschende Antiperistaltik, die dem Durchmischen der Nahrung dient, dieser Entwicklung Vorschub.

Der Dünndarm wird von Bakterien besiedelt, die eine Dichte von >105 annehmen können (SIBOS = Small Intestine Bacterial Overgrowth Syndrome). Mittels H2-Atemtest lässt sich eine bakterielle Dünndarmbesiedlung nachweisen, wenn der Gipfel in der Gärungskurve bei normaler Darmpassage vor dem Ablauf von 60 Minuten erfolgt.

Die beschriebenen Verhältnisse begünstigen das Entstehen von Immunreaktionen, wofür sich auch im Labor entsprechende Hinweise finden.

Mit dem H2-Anstieg in der Atemluft steigt die Blutsenkungsgeschwindigkeit, ebenso das CRP. Eine hochsignifikante Korrelation besteht zwischen H2-Konzentration in der Atemluft und dem Immunmarker Neopterin. (Signal-Botenstoff, der von speziellen körpereigenen Zellen)

An dieser Stelle schließt sich wieder der Kreis zur Depression: Bei einer chronischen Stimulation der Immunantwort wird das Schlüsselenzym im Serotoninstoffwechsel dazu angeregt, Tryptophan vom Serotonin-Pathway wegzuleiten. Im Rahmen einer chronischen Entzündung finden sich aus diesem Grund oft Depressionsäquivalente. Der Sinn ist eine Antriebsschwächung des kranken Tiers, erklärte Ledochowski.

Bei 80% der FMA-Patienten besteht darüber hinaus eine zusätzliche Sorbitintoleranz.

Viele leiden jahrelang an:

ACHTUNG: Nicht zu verwechseln mit der angeborenen "hereditären Fruktoseintoleranz", diese tritt äußerst selten auf.
(1 vom 20.000 Neugeborenen.)

 

Mittlerweile sind wir auch schon eine große Community, und wir freuen uns immer wieder auf neue Betroffene die sich mit uns austauschen wollen.

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